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THOMAS KLEEMANN - Malerei

23. Juni bis 20. Juli 2017

 

Zur Vernissage am Freitag, den 23. Juni 2017 um 19.30 Uhr laden wir Sie herzlich in die Räume unserer Galerie an der Festhalle ein.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mittwoch 16:00 - 18:00 Uhr,
Freitag und Samstag 16:00 - 19:00 Uhr,
Sonntag 10:00 - 12:00 und 16:00 - 19:00 Uhr.

 

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THOMAS KLEEMANN
gebürtiger Schleswig-Holsteiner, studierte ab 1975 an der Universiät der Künste in Berlin Malerei und Kunstpädagogik. Nach Ernennung zum Meisterschüler 1981 sowie dem 1.u. 2. Staatsexamen folgten Stipendien wie das Casa Baldi Stipendium der schleswig-holsteinischen Landesregierung in Olevano Romano, Italien oder das Karl-Hofer-Stipendium, Berlin.

Seit 1985 ist Kleemann freischaffend. Er lebt und arbeitet in Berlin und Melz/Müritz. In zahlreichen Ausstellungen wurden Kleemanns Werke in Museen, Kunstvereinen, Galerien und auf Messen gezeigt.

Arbeiten befinden sich in öffentlichen, Firmen- und privaten Sammlungen im In- und Ausland.

Thomas Kleemann zeigt in seiner Malerei, die originäre malerische Fähigkeit, abstrakte Bildgefüge im Malprozess zu imaginiertem Realen zu verdichten. Diese Transformation lässt pastose, reliefartige Werke entstehen, die scheinbar der Wirklichkeit Referenz erweisen, ohne dabei ihr ureigenes Bildsein zu verlieren.

Dazu Dr. Klaus Nicolai: Dies hat etwas universal Bildsprachliches, das aber niemals in kalte Artistik oder beliebigen Ästhetizismus ausartet. Da gibt es durchaus Erinnerungen an surreale Bildkonstellationen,Traumszenen oder romantische Naturbilder – aber: es greift keines dieser Klischees! Und das mag wohl daran liegen, dass hier eine erstaunlich kohärente „Klangdimension“ durchgängiges Prinzip ist. Es handelt sich um eine Geistigkeit, die noch über jeden Bild-Bruch und über jede Zerklüftung des Raumes im Sinne einer ästhetisch ausbalancierten Endzeitanmutung durchscheint: Die „Welt am Ende“ ist eine Welt, aus der alles werden kann, weil es die Welt der Menschen und damit des Menschlichen bleibt. Vielleicht wird diese Grenzsituation des Heutigen im Gemälde „Draußen am Bildrand I“am eindrücklichsten formuliert: Eine papiergestützte fragile Behausung auf einer schmalen zerborstenen Insel. Daran gelehnt ein Mensch mit Blick in den Himmel aus fast Nichts! Der Mensch im Transit, als Gestrandeter oder im Begriff, sich von allem abzuwenden, was bis dato sein Leben ausmachte... Man spürt ihn herüberwehen, einen „Zeitgeist“, den niemand erhofft hat – den aber alle insgeheim schon erwarten. (DNN, v. 21.02.2017)

 

abb. 13.03.17
abb. 13.03.17